Glaukom

Glaukom

Glaukom betrifft weltweit tausende Patienten und kann zur Erblindung führen, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird.

Was ist ein Glaukom?

Glaukom umfasst eine Gruppe von Augenerkrankungen, die durch einen Defekt des Sehnervenkopfes zum Verlust des peripheren Gesichtsfeldes führen.

Das Glaukom ist häufig mit einem ungewöhnlich hohen Druck im Auge (intraokularer Druck, IOD), bedingt durch eine Blockade oder Fehlfunktion der Abflusssyteme des Auges, verbunden.

Im Jahr 2010 wurde geschätzt, dass das Offenwinkelglaukom (die häufigste Form des Glaukoms) 8,25 Millionen Menschen in den 7 weltweit größten Ländern betrifft (USA, Japan, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien).1

Symptome und Ursachen eines Glaukoms

Ein ungewöhnlich hoher IOD selbst verursacht keine Symptome, kann aber zu Sehnervenschäden und Sehverlust führen, wenn er unbehandelt bleibt.

Im gesunden Auge wird kontinuierlich Kammerwasser produziert (die Flüssigkeit, die im Augapfel vorhanden ist), welches zirkuliert und aus dem Auge wieder abfließt, um so einen konstanten Augeninnendruck aufrechtzuerhalten.

Bei einem Glaukom fließt das Kammerwasser nicht richtig ab, was zu einem Flüssigkeitsdruck führt, der im Laufe der Zeit Schäden an den Sehnervenfasern verursacht. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung eines Glaukoms sind Alter, ethnische Herkunft und das Vorliegen eines Glaukoms in der Famile.

Behandlungsmöglichkeiten bei Glaukom

Aktuelle Medikamente zielen auf die Senkung des hohen IOD, um so das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Es gibt zahlreiche Augentropfen, die entweder die Menge an Flüssigkeit im Auge verringern oder den Abfluss aus dem Auge verbessern. Leider nehmen viele Glaukom Patienten die Medikamente nicht regelmäßig, da die Symptome zu schwach sind.2,3

Mehrere große Studien haben gezeigt, dass die Verringerung des IOD das Fortschreiten des Glaukoms sowohl in der frühen als auch in der späten Phase der Erkrankung verhindern kann. Eine signifikante Anzahl der Patienten mit erhöhtem IOD benötigen mehr als nur ein Medikament, um den IOD innerhalb des Normwertes zu halten, was die Notwendigkeit für effektivere Therapien hervorhebt.4,5

Literaturhinweise

  1. The Ophthalmic Pharmaceutical Market Outlook to 2016 – Business insight, Sept 2011, BI00042-019
  2. Newman-Casey PA, Weizer JS, Heisler M, Lee PP, and Stein JD. Systematic review of educational interventions to improve glaucoma medication adherence. Semin Ophthalmol. 2013 May;28(3):191-201.
  3. Waterman H, Evans JR, Gray TA, Henson D, and Harper R. Interventions for improving adherence to ocular hypotensive therapy. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Apr 30;4:CD006132.
  4. Sambhara D and Aref AA. Glaucoma management: relative value and place in therapy of available drug treatments. Ther Adv Chronic Dis. 2014 Jan;5(1):30-43.
  5. Bettin P and Di Matteo F. Glaucoma: present challenges and future trends. Ophthalmic Res. 2013;50(4):197-208.

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